Donnerstag, 6. Oktober 1983

Sag niemals nie



James Bond 007 - Sag niemals nie

007 - Sean Connery
Zwei tödliche Raketensprengkörper verschwinden von einer US-Luftwaffenbasis. Verantwortlich für das Verbrechen ist der skrupellose Terrorist Ernst Blofeld. Als die NATO kurz darauf Lösegeldforderungen erhält, schickt der britische Geheimdienst James Bond auf die Suche nach den gefährlichen Sprengköpfen. Sein Auftrag lautet nicht nur die gestohlenen Waffen zu finden, sondern auch Blofeld zu eliminieren. Aber Agent 007 sollte seine Gegner nicht unterschätzen, denn die mächtige Verbrecherorganisation SPECTRE hat ihn schon lange im Visier. 

Laufzeit: ca. 128 Min.
Produktionsjahr: 1983
Regie: Irvin Kershner

Darsteller: Sean Connery, Klaus Maria Brandauer, Max von Sydow

Premiere: 06. Okt. 1983
Originaltitel: Never Say Never Again
Soundtrack: Never Say Never Again- Lani Hall 

Quelle: Amazon 

Montag, 6. Juni 1983

Octopussy



James Bond 007 - Octopussy

007 - Roger Moore
Um die weiteren Hintergründe einer gigantischen Juwelenschieberei aufzuspüren, ist James Bond der geheimnisvollen Octopussy auf den Fersen. Sie ahnt nicht, dass sie von einem Wahnsinnigen hinters Licht geführt wird. Der russische General Orlov benutzt ihren Octopussy-Zirkus vorgeblich, mit ihm den geraubten Kreml-Schatz durch Europa zu schmuggeln. Tatsächlich dient er ihm nur als trojanisches Pferd für einen atomaren Sprengkörper, der auf dem Gelände der US-Airforce detonieren soll.

Laufzeit: ca. 131 Min.
Produktionsjahr: 1983
Regie: John Glen

Darsteller: Maud Adams, Kabir Bedi, Steven Berkoff, Louis Jouradn, Desmond Llewelyn, Roger Moore, Kristina Wayborne;


Premiere: 06. Juni 1983
Originaltitel: Octopussy
Soundtrack: Octopussy - Rita Coolidge - All Time High

Quelle: Amazon  

Mittwoch, 24. Juni 1981

In tödlicher Mission

Foto: ZDF und Keith Hamshere


James Bond 007 - In tödlicher Mission

007 - Roger Moore
James Bond soll brisante Daten aus einem britischen Spionageschiff bergen, das vom feindlichen Geheimdienst versenkt worden war. Doch es gibt noch jemanden, der das gleiche Ziel verfolgt.

Der zwölfte James-Bond-Film wartet mit handfester Action, halsbrecherischen Stunts und fulminanten Verfolgungsjagden auf und zeigt einen etwas härteren Bond als gewöhnlich.

Ein britisches Spionage-Schiff, das mit einem Lenkwaffen-Computer ausgestattet war, ist in der Nähe der griechischen Inseln gesunken. Die britische Regierung beauftragt zunächst das Ehepaar Havelock mit der Ortung des Wracks. Nun wird Timothy Havelock (Jack Hedley), ein Archäologe in britischen Diensten, samt seiner Frau Iona (Toby Robins) Opfer eines Mordanschlages. Ihre Tochter Melina (Carole Bouquet), die Zeugin des Geschehens wird, schwört Rache.

Zunächst einmal nimmt sie James Bond (Roger Moore) ins Visier, der nun auf diesen Fall angesetzt wird. Ihren Pfeil kann er abwehren, trifft sie jedoch in Madrid wieder, nachdem sie Gonzales (Stefan Kalipha), den Mörder ihrer Eltern, umgebracht hat. Beide entkommen und sind nun gemeinsam dem Auftragsgeber von Gonzales auf der Spur. Sie stoßen auf den Reeder Kristatos (Julian Glover), der Bond jedoch auf den Schmuggler Milos Columbo (Chaim Topol) ansetzt, der für den russischen Geheimdienst arbeiten soll. Doch das erweist sich als heimtückischer Plan, denn Kristatos steckt hinter allem und hofft auf diese Weise auch seinen Widersacher Columbo auszuschalten.

Doch Melina, Bond und Columbo tun sich zusammen und spüren Kristatos auf, der sich mit seinen Männern in einem geheimen Felsenkloster verschanzt hat und von dort aus den A.T.A.C.-Transmitter an die Russen verkaufen will.

Nach "Moonraker - Streng geheim" kehrt James Bond wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, und die Bondmacher setzen wieder mehr auf Realismus und handfeste Action. Leider kam es bei den Dreharbeiten 1981 zu einem Todesfall. Bei der wohl irrwitzigsten Verfolgungsjagd der Bondgeschichte geschah der tragischste Unfall der Serie. Bond floh auf Skiern, sein Verfolger war ihm mit dem Motorrad auf den Fersen - in einer Bobbahn, in der zudem auch noch ein Viererbob unterwegs war. Plötzlich flog der Hochgeschwindigkeits-Schlitten aus der Bahn - einige Meter früher als geplant - und knallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Der italienische Stuntman Paolo Rigoni, der vorderste Mann im Bob, war auf der Stelle tot.

Laufzeit: ca. 128 Min.
Produktionsjahr: 1981
Regie: John Glen, Peter R. Hunt

Darsteller: Carole Bouquet, Gabriele Ferzetti, Julian Glover, Cassandra Harris, Lynn-Holly Johnson, 
George Lazenby, Bernard Lee, Desmond Llewelyn, Lois Maxwell, Roger Moore, Diana Rigg, Telly Savalas, Ilse Steppat, Topol;

Premiere: 24. Juni 1981
Originaltitel: For Your Eyes Only
Soundtrack: For Your Eyes Only - Sheena Easton

Text: ZDF
Sendtermin Di 20. Dezember 2016 

Dienstag, 26. Juni 1979

Moonraker



James Bond 007 - Moonraker

007 - Roger Moore
James Bond im Weltraum. Eine US-Raumfähre wird entführt. James Bond entgeht einem Anschlag auf sein Leben. Jaws, der Beißer, ist in diesem Bond-Film auch wieder dabei, in dem sich der verrückte Multimillionär Drax sich eine Weltraumstation aufbaut. Sein teuflischer Plan ist es, die gesamte Menschheit zu vernichten und eine neue Weltordnung mit seinen Astronauten zu schaffen. Bond muss Drax aufhalten, bevor es für die Erde zu spät ist. Der Countdown läuft bereits. Mit der Nasa-Expertin Holly Goodhead entert er die Weltraumstation.

Laufzeit: ca. 126 Min.
Produktionsjahr: 1979
Regie: Lewis Gilbert

Darsteller: Lois Chiles, Corinne Clery, Richard Kiel, Bernard Lee, Desmond Llewelyn, Michael Lonsdale, Roger Moore;

Premiere: 26. Juni 1979
Originaltitel: Moonraker
Soundtrack: Moonraker - Shirley Bassey 

Quelle: Amazon 

Donnerstag, 7. Juli 1977

Der Spion, der mich liebte


Foto: ZDF und Bob Penn

James Bond 007 - Der Spion, der mich liebte

007 - Roger Moore
James Bond und eine sowjetische Agentin müssen ihre Kräfte bündeln, um den größenwahnsinnigen Reeder Karl Stromberg aufzuhalten. Denn Stromberg bedroht die Welt mit gestohlenen Atomsprengköpfen.

Roger Moores dritter Auftritt im Geheimdienst Ihrer Majestät überzeugt durch viel Humor, waghalsige Stunts, atemberaubende Unterwasseraufnahmen und charismatische Bösewichte wie den "Beißer", der noch heute zu den beliebtesten Kino-Schurken gehört.

Auf hoher See verschwinden zwei Atom-U-Boote - ein britisches und ein sowjetisches. Ost und West setzen ihre besten Agenten auf den Fall an. Für den MI6 begibt sich James Bond (Roger Moore) auf die Suche, für den KGB Anya Amasova (Barbara Bach). Die Wege der beiden kreuzen sich in Ägypten, wo zwei wichtige Kontaktmänner einem Killer mit Edelstahlgebiss - dem "Beißer" (Richard Kiel) - zum Opfer fallen. Um an einen Mikrofilm mit wichtigen Daten zu gelangen, schließen sich Bond und Majorin Amasova kurzerhand zusammen.

Diese ungewöhnliche Kooperation zwischen Vertretern diametral entgegengesetzter Ideologien wird sogar von den offiziellen Stellen abgesegnet, da die entwendeten Atomsprengköpfe in den Händen Unbekannter eine immense Gefahr für den Weltfrieden darstellen. Von Q (Desmond Llewelyn) mit technischen Spielereien versorgt, stoßen die beiden Agenten recht schnell auf eine heiße Spur: Der größenwahnsinnige Reeder Karl Stromberg (Curd Jürgens), der Auftraggeber des "Beißers", ist für die Entführung der U-Boote verantwortlich. Als Einsiedler residiert er in einer Art Unterwasserpalast, wo er ungestört seinen ästhetischen Neigungen frönt und sich apokalyptische Pläne ausdenkt. Stromberg beabsichtigt, die aus den Fugen geratene Welt in eine atomare Ödnis zu verwandeln, um eine neue, "gereinigte" Unterwasserzivilisation an deren Platz zu setzen.

Für Bond und Amasova gilt es nun, diese wahnwitzigen Pläne zu durchkreuzen. Doch das Zweckbündnis der beiden erhält gerade zu diesem ungünstigen Zeitpunkt Risse, denn Bond muss Amasova gestehen, dass er während eines Feuergefechts in den österreichischen Alpen ihre große Liebe tödlich verletzt hat.

In Zeiten weltpolitischer Entspannung entstanden - die KSZE-Schlussakte wurde am 1. August 1975 in Helsinki unterschrieben - zeigt das zehnte "James-Bond"-Abenteuer zum ersten Mal eine Annäherung zwischen Ost und West. Bond-Darsteller Roger Moore drückte spätestens mit diesem Film der Rolle des britischen Geheimdienstagenten seinen persönlichen Stempel auf: Immer mit einem lockeren Spruch auf den Lippen und mit überschäumender Libido amüsiert sich Roger Moore durch eine Gefahrensituation nach der anderen.

Dabei trifft er auf eines der schönsten Bond-Girls: Die Amerikanerin Barbara Bach ist in der Rolle der sowjetischen Agentin Amasova mehr als eine bloße Bettgespielin, sondern in mancherlei Hinsicht sogar raffinierter als ihr britischer Kollege. Bach, die in italienischen Genrefilmen ihre Schauspielkarriere begann, war eines der gefragtesten Models der 70er Jahre und ist seit 1981 mit Ringo Starr verheiratet. Die Schauspielerlegende Curd Jürgens spielt den Ästheten Stromberg mit routinierter Gelassenheit. Fast stiehlt ihm Richard Kiel als der "Beißer" ein wenig die Schau durch seine imposante Erscheinung, die charismatische Präsenz - und das legendäre stählerne Gebiss.

Laufzeit: ca. 126 Min.
Produktionsjahr: 1977
Regie: Lewis Gilbert

Darsteller: Barbara Bach, Walter Gotell, Curd Jürgens, Geoffrey Keen, Richard Kiel, Desmond Llewelyn, Roger Moore, Caroline Munro;

Premiere: 07. Juli 1977
Originaltitel: The Spy Who Loved Me
Soundtrack: The Spy Who Loved Me - Carly Simon 

Text: ZDF
Sendetermin Mo 26. Dezember 2016

Mittwoch, 18. Dezember 1974

Der Mann mit dem Goldenen Colt



James Bond 007 -  Der Mann mit dem Goldenen Colt

007 - Roger Moore
Bond hat sich diesmal mit einem doppelten Problem herumzuschlagen. Nicht nur, dass er in Südostasien den Erzschurken Scaramanga bekämpfen muss, dem das Kernstück einer revolutionären Erfindung, das "Solex", in die verbrecherischen Hände gefallen ist. Die vereinigten Bösewichte der Welt auf Bond angesetzt. Am einsamen Strand einer Südseeinsel kommt es zum tödlichen Duell der beiden Erzrivalen: Superagent 007, die berühmte Beretta im Anschlag, und Rücken an Rücken, der Mann mit dem goldenen Colt...

Laufzeit: ca. 125 Min.
Produktionsjahr: 1974
Regie: Guy Hamilton

Darsteller: Maud Adams, Britt Ekland, Clifton James, Christopher Lee, Desmond Llewelyn, Roger Moore, Herve Villechaize;

Premiere: 18. Dez. 1974
Originaltitel: The Man with the Golden Gun
Soundtrack: The Man with the Golden Gun - Lulu

Quelle: Amazon  

Mittwoch, 27. Juni 1973

Leben und Sterben lassen

Die Liebenden James Bond (Roger Moore, Mitte) und Solitaire (Jane Seymour) sind dem machthungrigen Mr. Big (Yaphet Kotto, links) ausgeliefert. - Foto: ZDF und George Whitear

James Bond 007 - Leben und Sterben lassen

007 - Roger Moore

Sendetermin, 7. Januar 2016
Großbritannien/USA 1973

Nachdem drei Agenten im Kampf gegen einen machtbesessenen Heroin-Fabrikanten auf der Strecke geblieben sind, ist es an James Bond, dem großspurigen Verbrecher das Handwerk zu legen.

Die Jagd führt Bond wieder einmal actionreich über den gesamten Globus. Das aufwändige Kino-Abenteuer "James Bond 007 - Leben und sterben lassen" zeigt erstmals den britischen Fernsehstar Roger Moore in der Rolle des formvollendet Martini trinkenden smarten Agenten.

Drei britische Agenten wurden umgebracht, da kann nur einer Licht in die Angelegenheit bringen: James Bond (Roger Moore) übernimmt den Fall. Bald ist er auf der Fährte von Mr. Big (Yaphet Kotto), dem mächtigsten Mann der farbigen Unterwelt, der über seine Restaurant-Kette Heroin verteilt, zunächst einmal gratis, um die Zahl der Süchtigen zu verdoppeln. In Bigs Hauptquartier muss sich Bond gegen dessen Handlanger Tee Hee (Julius W. Harris) zur Wehr setzen, dessen Händedruck mit Kneifkralle zum unvergesslichen Erlebnis wird. Auch die schöne Kartenlegerin Solitaire (Jane Seymour) gehört zu Bigs Herrschaftsbereich. Doch Bond gewinnt durch seinen Charme und ein gefälschtes Kartenblatt ihr Herz im Flug.

Als beide in New Orleans gekidnappt werden, stellt sich heraus, dass Big ein Doppelleben führt und als ehrbarer Diplomat Dr. Kananga die Insel San Monique bei UNO-Sitzungen vertritt und ganz nebenbei riesige Mohnplantagen betreibt, die den Rohstoff für seine Drogen liefern. Der Vodoopriester Baron Samedi (Geoffrey Holder) hält durch seine Rituale Fremde von den Feldern fern, und Agent 007 muss seine Neugier mit einer unliebsamen Begegnung mit einem Krokodilschwarm bezahlen. James Bond und seine Geliebte Solitaire werden zu einem unschlagbaren Team, das die Grundfesten von Bigs Imperium erschüttert.

Nachdem Sean Connery - trotz des Erfolgs von "Diamantenfieber" - den Produzenten klar gemacht hatte, dass er nicht mehr für die Agentenrolle zur Verfügung stehe und ihn selbst ein 5,5 Millionen-US-Dollar-Angebot nicht umstimmen konnte, musste man sich auf die Suche nach einem neuen Bond-Darsteller machen und entschied sich für Roger Moore, der bereits für den allerersten 007-Film im Gespräch war.

Moore war beim Publikum durch seine Serien-Rollen in "Simon Templar" und in "Die Zwei" beliebt und veränderte die Rolle hin zum toughen Helden, der aber auch charmant, snobistisch und humorvoll sein durfte. Während Connery eher für die rauen Töne zuständig war, vermittelte Moore Weltgewandtheit und Lebensart und sorgte für die eher elegante Entsorgung seiner Feinde.

Der Titelsong "Live and Let Die" stammt von Linda und Paul McCartney und war das erste Bond-Titellied, das für einen Oscar nominiert wurde.

Laufzeit: ca. 122 Min.
Produktionsjahr: 1973
Regie: Guy Hamilton

Darsteller: James Bond - Roger Moore, Solitaire - Jane Seymour, Kananga/Mr. Big - Yaphet Kotto, M - Bernard Lee, Tee Hee - Julius W. Harris u.a.


Premiere: 27. Juni 1973
Originaltitel: Live and Let Die
Soundtrack: Live and Let Die - Paul Mc Cartney & Wings
Text: ZDF